Info zum Thema Fipronil in Eiern und Rückruf Stand 16.08.2017

Was ist Fipronil?

Fipronil ist ein Breitspektrum-Insektizid. Es wird u.a. gegen Ameisen, Flöhe, Läuse, Zecken, Schaben und Milben eingesetzt. Eine Anwendung an lebensmittelliefernden Tieren (Nutztiere wie Legehennen, Masthühner, Schweine, Kühe etc) ist nicht zulässig. Für Fipronil gilt ein Rückstandshöchstgehalt von 0,005 mg/kg. Sobald dieser Höchstgehalt überschritten ist, ist das Lebensmittel nicht verkehrsfähig.

Welche Auswirkungen kann Fipronil auf die menschliche Gesundheit haben?

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung wirkt Fipronil im Tierversuch an Ratten, Mäusen, Hunden und Kaninchen akut giftig, wenn es geschluckt, eingeatmet oder über die Haut aufgenommen wird. Die Effekte sind bei ausgewachsenen Tieren reversibel. Der Stoff ist nicht als haut- oder augenreizend eingestuft und verursacht keine allergischen Hautreaktionen. Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist Fipronil weder erbgutverändernd noch krebserregend (Quelle: www.bmel.de).

Wie viele Eier können verzehrt werden, ohne dass der gesundheitliche Richtwert überschritten wird?

Nach dem bislang höchsten in Belgien (nicht in Deutschland!) gemessenen Gehalt von 1,2 mg Fipronil/ kg kann ein Kind mit einem Körpergewicht von 16,15 kg rein mathematisch 1,7 Eier (bei einem Eigewicht von 70 g) pro Tag verzehren, ohne dass der gesundheitliche Richtwert, die akute Referenzdosis, überschritten wird. Ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 65 kg kann innerhalb von 24 Stunden 7 Eier essen, ohne dass der gesundheitliche Richtwert überschritten wird.

Ein Kind mit einem Körpergewicht von 10 kg (was einem Alter von ca. einem Jahr entspricht) kann innerhalb von 24 Stunden ein Ei verzehren, ohne dass der gesundheitliche Richtwert überschritten wird.

Wie ist der Stand in Ihrem Betrieb/Unternehmen?

Wir haben diesen unerlaubten Wirkstoff weder selbst noch durch Reinigungsunternehmen bei unseren Legehennen eingesetzt. Zur Sicherheit und als Nachweis haben wir Eier von allen unseren eigenen Betrieben und Vertragspartnern untersuchen lassen. Alle Ergebnisse sind negativ. Es konnte kein Fipronil nachgewiesen werden.

Da die Lebensmittelsicherheit bei uns das Unternehmensziel Nr. 1 ist, werden unsere Eier regelmäßig auf Pestizidrückstände untersucht. Auch diese Ergebnisse sind allesamt negativ. Wir empfehlen den Verbrauchern regional erzeugte Eier zu kaufen.

Wer ist aktuell betroffen?

Aktuell liegen Informationen vor, dass überwiegend Eier aus den Niederlanden betroffen sind. Informationen zu den betroffenen Chargennummern und Warnungen der Bundesländer finden Sie auf dem Internetportal http://www.lebensmittelwarnung.de.

Weitere Informationen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt auf seiner Internetseite ausführliche Informationen zum Thema „Fipronil“ zur Verfügung. Diese können eingesehen werden unter:

http://www.bfr.bund.de

WIR UNTERSTÜTZEN

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Das Gute vom Ei

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